Eintönige Agrarlandschaften schaden der Biene

Ein Bienenvolk benötigt pro Jahr etwa 50 Kilogramm Nektar und 30 Kilogramm Pollen, die in einem zwei bis drei Kilometer großen Flugradius um den Bienenstand zur Verfügung stehen müssen.  Weiterhin sollte sich dieses Nahrungsangebot möglichst über die gesamte Saison verteilen.  Veränderungen in der Landnutzung oder in der land- wirtschaftlichen Praxis wirken sich rasch und nachhaltig auf die Entwicklung der Bienenvölker aus.  Von den großflächig angebauten Kulturen bietet derzeit lediglich der Raps eine gute bis sehr gute Nahrungsversorgung für Bienenvölker.  Allerdings ist diese auf wenige Wochen im Frühjahr beschränkt.  In Regionen mit ertragreichen Böden und intensiver Futter- und Energiepflanzenproduktion ist es schwer, selbst kleine Flächen für die Bienenweide aus der Produktion herauszunehmen.  Eine ganzjährige Bienenhaltung ist aber nur möglich, wenn im Flugkreis Brachflächen, Randstreifen, Hecken und „verwilderte“ Gärten vorhanden sind.

Ein historisches Foto des Schwammerl.