Sammelbestellung Bio-Rübenzucker

Für die Mitglieder des Dorfener Bienenzuchtvereins besteht die Möglichkeit zu einer Sammelbestellung von einheimischen Bio-Rübenzucker. Damit ist sichergestellt, daß für den Anbau des zur Winterfütterung benötigten Zuckers keine Pestizide zum Einsatz kamen.

Der Preis beträgt 1,79 EUR / kg. Bestellungen bitte bis zum 5. Juli an Herbert Schwarzer, Tel. 953057.

Vorträge von der Frühjahrsversammlung

Für alle Interessierten sind hier die Unterlagen zu den Vorträgen diesjähriger Frühjahrsversammlung.

Bienenzucht von Herbert Schwarzer
Hintergründe und praktischer Einstieg von Peter Friesen
Zuchtauslese bei der Biene 1 Schulungsunterlage
Zuchtauslese bei der Biene 2 Schulungsunterlage

In der Bildergalerie sind auch paar Impressionen von den Vorträgen und Ehrungen zu sehen.

Oxalsäure Behandlung (OS)

Anwendungsperiode:
November-Dezember. Die Bienen müssen brutfrei sein. Faustgroßes Brutnest ist noch akzeptabel. Die Oxalsäure-Lösung wirkt nicht in die Brut.
 
Temperaturen:
Empfohlen bei Aussentemperaturen von 0°C bis +5°C. Behandlung bei tieferen Temperaturen ist möglich, die Bienenvölker vertragen das ganz gut. Höher als +8°C sollte die Temperatur jedoch nicht betragen, da sich dann die Wintertraube auflöst und die Behandlung wenig bzw. keine Wirkung zeigt.
 
Anwendung:
Auch wenn die Lösung kaum ätzend ist, sollten man damit vorsichtig umgehen und einen Eimer Wasser parat haben. Den Zucker gemäß der Anleitung in der Oxalsäure-Wasser-Lösung auflösen. Die Oxalsäure-Lösung sollte Raumtemperatur aufweisen, evtl. vorher im Wasserbad etwas erwärmen. Nur zugelassene Arzneimittel verwenden und ins Bestandsbuch eintragen.
 
Menge:
5ml Oxalsäure-Lösung pro Wabengasse mit einer Spritze gleichmäßig in der Wintertraube von oben verteilen. Nicht mehr als 50ml pro Bienenvolk.
 
Dauer des akariziden Effekts:
Bis zum Varroaabfall müssen 48-72 Stunden vergehen. Der Milbenfall hält ca. 4 Wochen an.
 
Nur einmal behandeln!
Eine zweite Behandlung würde die Bienen so sehr belasten, dass eine gute Überwinterung fraglich ist.

Eintönige Agrarlandschaften schaden der Biene

Ein Bienenvolk benötigt pro Jahr etwa 50 Kilogramm Nektar und 30 Kilogramm Pollen, die in einem zwei bis drei Kilometer großen Flugradius um den Bienenstand zur Verfügung stehen müssen.  Weiterhin sollte sich dieses Nahrungsangebot möglichst über die gesamte Saison verteilen.  Veränderungen in der Landnutzung oder in der land- wirtschaftlichen Praxis wirken sich rasch und nachhaltig auf die Entwicklung der Bienenvölker aus.  Weiterlesen